Partnerschaftsbesuche nehmen wieder Fahrt auf

Bericht von der Jahreshauptversammlung am 23. April 2023

Wissen. Die Partnerschaftsbesuche nehmen – im wahrsten Sinne des Wortes – wieder Fahrt auf.
Diese klare Ansage des Präsidenten des Internationalen Clubs Wissen (ICW), Arnim Hammann, nahmen die Mitglieder mit großer Freude zur Kenntnis. Machten sich im vergangenen Jahr gerade mal neun Bürgerinnen und Bürger aus Wissen auf den Weg zum Partnerschaftsbesuch in Letchworth (England) – und aus Chagny (Frankreich) kamen nur dreizehn Gäste zu Besuch in die Siegstadt – so deuten die Zahlen in diesem Jahr auf eine sehr viel regere Beteiligung hin.
Für die Fahrt nach Chagny im Juni liegen dem ICW bereits 32 Anmeldungen vor. Letchworth meldet für den Besuch im September schon jetzt 26 Teilnehmer.
Dann wird in Wissen auch wieder ein schönes Jubiläum zu feiern sein: seit nunmehr 40 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Wissen und der Gartenstadt Letchworth.

In der Gaststätte „Zur alten Mühle“ im Mühlenthal hatten sich die Mitglieder des ICW in großer Anzahl zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen. Viele wanderten über die alte Bahntrasse zum Veranstaltungsort und nahmen dies zum Anlass für einen ersten regen Gedankenaustausch. Nach dem gemeinsamen Mittagessen eröffnete Arnim Hammann den offiziellen Teil des Treffens. Er begrüßte den 2. Beigeordneten, Horst Pinhammer, als Vertreter der Stadt Wissen und bedankte sich bei ihm für die großzügige Unterstützung der Stadt. Ferner galt sein Dank den Vorstandskolleginnen und –kollegen für die stets zuverlässige Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren.

Der Geschäftsbericht listete noch einmal die Aktivitäten der Vereins im letzten Jahr auf. Darunter auch den Kontakt zur Stadt Krapkowice (Polen). Als Vertreter des ICW hatte Arnim Hammann an einer Fahrt nach Polen teilgenommen. Dort wurde (wegen Corona um zwei Jahre verspätet) die 20jährige Partnerschaft mit Krapkowice gefeiert.

Den Kassenbericht trug Schatzmeisterin Waltraud Hammann vor. Ihr wurde von den Kassenprüfern eine ordnungsgemäße Führung der Kasse bescheinigt und daraufhin von Katrin Salveter die Entlastung des Vorstandes beantragt. Diese erfolgte ebenso einstimmig wie es anschließend auch die Neuwahlen zum Vorstand sein sollten.
Unter der Versammlungsleitung von Horst Pinhammer wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt: Arnim Hammann (Präsident), Reinhard Böhmer (Vizepräsident); Waltraud Hammann (Schatzmeisterin), Sylvia Böhmer (stellvertr. Schatzmeisterin), Helge Salveter (Geschäftsführer), Thomas Winninghoff (Beisitzer), Barbara Stoth (Beisitzerin), Thomas Tenhagen (Beisitzer). Die Kasse werden prüfen: Katrin Salveter und Bernd Colligs.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Pläne für 2023“ wurde neben den Partnerschaftsbesuchen auch die Teilnahme an der Einweihung der Rathausstraße am Wochenende des 17./18. Juni erörtert. Am Sonntag (18. Juni) wird der ICW mit einem Stand vertreten sein und dort französische Spezialitäten anbieten. Und alle Besucher werden die Möglichkeit haben, sich über die aktive Arbeit des Internationalen Clubs zu informieren. (Rolf Bamberger)

Vierkönigstreffen im Wissener Walzwerk

Zwei Jahre „Galette des Rois to go“ sind genug!

Darüber waren sich die Mitglieder des Internationalen Clubs Wissen (ICW) einig, als sie sich jetzt in großer Zahl im Walzwerk trafen. „Galette des Rois“, das Fest zur französischen Drei-Königsfeier, ist auch in Wissen zu einer schönen Tradition geworden.

Wie in den vergangenen Jahren vor der Corona-Pandemie wurde der Abend vorbereitet von den Vorstandmitgliedern des ICW – allen voran Waltraud Hammann. Die Anwesenden konnten sich auf ein leckeres Buffet freuen. 
Der Vorsitzende Arnim Hammann wünschte im Anschluss an seine Begrüßung allen einen guten Appetit und interessante Gespräche. Im Mittelpunkt dieser Gespräche standen häufig die Erinnerungen an die Partnerschaftsbesuche im vergangenen Jahr; aber auch Pläne in Bezug auf die Städtepartnerschaften in diesem Jahr.
Vom 23. – 26. Juni werden Bürger aus Wissen nach Chagny reisen, und vom  7. – 11. September werden sie die Freunde aus Letchworth in der Siegstadt willkommen heißen.

Als Waltraud Hammann schließlich die Galette auf den Tischen verteilte, wurde es spannend. Die Galette – der traditionelle Kuchen zum Dreikönigsfest – ist aus Blätterteig gebacken, mit viel Marzipan.
Früher wurde in der Galette eine Bohne (fève) mitgebacken. Heute ist es eine kleine Porzellanfigur. Wer in seinem Kuchenstück diese Figur findet, wird mit einer goldenen Papierkrone gekrönt und ist damit König oder Königin für einen Tag. „Und noch etwas gehört zu dieser Tradition“; erläuterte Arnim Hammann, „immer, wenn der König sein Glas an die Lippen führt, rufen die anderen am Tisch „le roi boit“ – „der König trinkt“.“

Nach wenigen Minuten waren an allen Tischen die Königinnen und Könige gekrönt. An diesem Abend waren es Birgit Marrazza, Susanne Stendenbach-Ebach, Hubert Groß und Georg Stausberg. Und nicht selten erklang nun der Ruf „Le roi boit“ – oder „La reine boit“ (die Königin trinkt).(Rolf Bamberger)

Mitgliederversammlung des ICW am 11.11.2022

Großes Interesse am Fortbestand der internationalen Partnerschaften

„Wir sind sehr viele“, mit dieser knappen Bemerkung konnte Arnim Hammann den Tagesordnungspunkt „Feststellung der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung“ ebenso kurz wie eindeutig abhaken.
Tatsächlich waren die Mitglieder des Internationalen Clubs Wissen (ICW) der Einladung zu dieser Versammlung sehr zahlreich gefolgt. Sie brachten damit mehr als deutlich zum Ausdruck, dass der Club (auch in Zeiten von Corona) noch lebt – und das Interesse am Fortbestand des Partnerschaftsaustauschs sehr groß ist.
Daran änderten auch die – Corona bedingt – reduzierten Aktivitäten in den beiden letzten Jahren nichts. Immerhin konnten in diesem Jahr wieder zwei Partnerschaftsbesuche durchgeführt werden, wie der 1. Vorsitzende in seinem Geschäftsbericht darlegte.
Im Mai besuchte eine kleine Gruppe Wissener Bürger die Partnergemeinde in Letchworth. Die französischen Freunde reisten Ende Juni aus Chagny an. Bei diesem Besuch stand eine Fahrt in die Vulkan-Eifel im Mittelpunkt, wobei neben dem Besuch des „Lava-Doms“ und des Basaltkellers der Aufenthalt in der Vulkan-Brauerei besonderen Anklang fand.
Mit seinen Vorstandkolleginnen und –kollegen in Letchworth und Chagny will sich Arnim Hammann in den nächsten Wochen über das weitere Besuchsprogramm verständigen. Und er hofft, noch vor Weihnachten die Termine für das nächste Jahr bekanntgeben zu können.
Bei einem Besuch in Krapkowice (Polen) nahm Hammann auch Kontakt zu dem dortigen Partnerverein auf. Gemeinsam erörterten sie Möglichkeiten der aktiven Gestaltung dieser Partnerschaft. Erste Einladungen sollen im kommenden Jahr folgen.
Schatzmeisterin Waltraud Hammann konnte in ihrem Bericht einen positiven Kassenbestand darlegen. Von den Kassenprüfern wurde ihr eine sehr sorgfältige Führung der Kasse bescheinigt, so dass der Kassiererin und dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde. Über die Lage der Partnervereine freute sich Arnim Hammann berichten zu können, dass – ebenso wie in Wissen – auch in Chagny neue, junge Mitglieder gewonnen wurden. Und er hofft, dass sich diese positive Entwicklung auch zukünftig auf die Mitgliederschaft in Letchworth auswirken wird.
Mit einem Aperitif auf der Dachterrasse des Walzwerks fand die Versammlung einen stimmungsvollen Übergang zum jährlichen Partnerschaftsabend. Für gute Getränke und leckere Speisen hatten wie immer die Vorstandsmitglieder des ICW (allen voran Waltraud Hammann) gesorgt. So konnte in lockerer Atmosphäre noch manche Anekdote der Partnerschaftsbesuche und Aktivitäten des Vereins ausgetauscht werden.

(B.Bamberger)

Besuch der französischen Freunde vom 24. Bis 26. Juni 2022

Am 24. Juni 2022 gegen 18 Uhr wurden unsere 16 französischen Gäste im Walzwerk mit einem Aperitif empfangen. Nachdem sie den Samstag in den Familien verbracht hatten, trafen sich alle am Abend in der neugestalteten Skihütte zu einem leckeren Abendessen. Die lockere Atmosphäre regte zu vielen Gesprächen an. Highlight war die Besichtigung der Pistenraupe und der Skikanonen des Skiclubs. Auch das Kickerspiel begeisterte.

Am Sonntagmittag fuhr uns der Bus nach Mendig zum Essen in der Vulkanbrauerei. Alle Erwartungen in einer so großen Lokalität wurden übertroffen. Gestärkt ging es zur Führung in den Lavadome mit Museum und Basaltbergwerk.

Ein Getränk im Biergarten nach dem ereignisreichen und schönen Tag stärkte uns für die Heimfahrt.

Am Montagmorgen hieß es dann Abschiednehmen. Ein wunderschönes Wochenende ging zu Ende.

Besuch in Letchworth 26. Bis 30. Mai 2022

Bedingt durch die Coronapandemie machten sich am 26. Mai nur wenige Besucher aus Wissen auf die Reise nach Letchworth. 6 Personen fuhren mit dem privaten PKW und 3 Personen nutzten das Flugzeug.

Die Gastfamilien gestalteten den Aufenthalt, es gab eine Zugfahrt nach London oder Brighton.

In Letchworth fand am Sonntag ein Streetfood Market statt. Alle trafen sich am Nachmittag zu einem Picknick im Garten von Jon und Diana Marshall.

Nach einem schönen Wochenende mit vielen Eindrücken traten wir am 30. Mai individuell die Rückreise an, wobei wir feststellen mussten, dass Linksfahren doch nicht ganz so schlimm ist.

Ein kurzer Geschäftsbericht für das Jahr 2020

Das war wohl der kürzeste – und vielleicht auch der traurigste – Geschäftsbericht, den Arnim Hammann als Präsident des lnternationalen Clubs (lC) Wissen vortragen musste. Über nahezu allen geplanten Aktivitäten des letzten Jahres prangte ein kleines aber verhängnisvolles Wort: „Abgesagt!“. So fiel Corona-bedingt der Besuch in Letchworth ins Wasser; und auch die Gäste aus Chagny konnten nicht in Wissen empfangen werden. Lediglich die Feier „Galette des Rois“ im Januar des vergangenen Jahres konnte noch durchgeführt werden.
So ruhen nun die Hoffnungen auf dem Jahr 2022; wobei man in der englischen Partnerstadt noch sehr pessirnistisch auf dieses Jahr blickt. Aber sowohl dort,als auch in Chagny besteht der feste Wille, die Partnerschaft aktiv fortzusetzen.
Anfang 2022 werden sich die Vorstände der Partnerschaftsvereine treffen, um das weitere Vorgehen zu planen. Außerdem möchte der lC Wissen den Kontakt zu der dritten Partnerstadt, Krapkowice in Polen, intensivieren. Hier wartet noch ein Jubiläum (20 Jahre Partnerschaft)

Der Einladung zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung waren viele Mitglieder gefolgt. Sie freuten sich nach der langen Corona-Pause auf ein Wiedersehen. Und sie begrüßten sehr die ldee des Vorstandes, die Versammlung mit einer Wanderung und einem gemeinsamen Mittagessen zu verbinden. Von der „Alten Hütte“ in Wissen aus führte die Wanderung über die alte Bahntrasse.
Bei schönstem Herbstwetter erreichten die Teilnehmer nach einer Stunde den Gasthof „Zur alten Mühle“ im Mühlenthal. Nach einer ausgiebigen Stärkung wurde die Mitgliederversammlung abgehalten, und mit einem gemütlichen Beisammensein abgeschlossen. Alle Punkte der Tagesordnung wurden in großem Einvernehmen abgehandelt und der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die nächste Veranstaltung des lC Wissen findet am 14. Januar 2022 statt; der Vorstand lädt dann wieder ein zur Feier des „Galette des Rois“ ein.

Fète de la Galette des Rois (18. Jan. 2019)

« Le roi boit! » – Der König trinkt

Ein fester Bestandteil im Kalender des Internationalen Clubs Wissen (ICW) ist seit vielen Jahren die Feier „Galette des Rois“. In der Partnerstadt Chagny wird dieses Fest – wie überall in Frankreich – am 6. Januar, dem Dreikönigstag gefeiert. Es ist die Feier zur Erinnerung an die Huldigung Christi durch die Heiligen Drei Könige.

Dazu gibt es einen mit Mandelcreme gefüllten Kuchen, in dem früher eine echte dicke Bohne versteckt war; heute ist es eine kleine Porzellanfigur.  Außerdem wird der Kuchen mit einer goldenen Krone serviert. Die Person, die die kleine Figur in ihrem Kuchenstück findet, wird für einen Tag König oder Königin. Und wenn immer der König sein Glas erhebt, schallt es durch den Raum „Le roi boit“ (der König trinkt).
Auf diese Weise konnte der ICW nun fünf neue „Königinnen“ und einen neuen „König“  in seinen Reihen krönen.

Auch in diesem Jahr war die Feier wieder hervorragend vorbereitet von den Vorstands-mitgliedern des Clubs. Vor der „Königskrönung“ konnte Präsident Arnim Hammann  die zahlreich erschienen Mitglieder an „ein Büfett mit lauter leckeren Sachen“ einladen.
Bei gutem ‚Vin de Bourgogne‘ und interessanten Gesprächen fand so der Internationale Club Wissen einen gelungenen Start ins neue Jahr. Schon im Mai findet dieses Jahr mit dem 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum Wissen-Chagny seinen nächsten Höhepunkt.

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Mitgliederversammlung des ICW (22. Nov. 2018)


Mit einem Käsebüfett und gutem französischen Wein beschlossen die Mitglieder des ICW ihre jüngste Mitgliederversammlung. Die Tagesordnung der gut besuchten Versammlung wurde von Präsident Arnim Hammann zügig abgehandelt. Geschäftsbericht, Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer führten schließlich zur einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

Nun konnten in geselliger Runde noch einmal die Aktivitäten des Vereins angesprochen und schöne Erinnerungen an die Unternehmungen im abgelaufenen Jahr ausgetauscht werden.
Im Mai begrüßten uns unsere englischen Freunde in Letchworth und hatten wie immer ein interessantes Programm zusammengestellt. Stamford (einschließlich einer Brauereiführung) und natürlich London waren die Stationen des diesjährigen Aufenthaltes. Abgeschlossen wurde der Besuch in Letchworth mit einer gemeinsamen Grillparty (mit Tanz) im Howard Social Center.

Die französischen Gäste aus Chagny besuchten uns im Juni. Der ICW hatte eine Fahrt zur Marksburg (mit Führung in französischer und deutscher Sprache) sowie in das „Kaiserbad“ Bad Ems organisiert. Der Abschluss dieser Begegnung fand – wie schon häufig – an der Fischerhütte des ASV Wissen statt. Unsere französischen Freunde spendeten an diesem Abend viel Trost für das verlorene Weltmeisterschaftsspiel der Deutschen gegen Mexiko.

Die Partnerschaft zwischen Wissen und Chagny besteht nun bereits seit 50 Jahren. Die ersten Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum fanden Ende September in Chagny statt. Sie werden im Mai 2019 in Wissen fortgesetzt, gemeinsam mit dem Fest zu „50 Jahre Stadtwerdung“.
Nur einen Monat später findet dann der Besuch aus Wissen in Chagny statt.

Die englischen Freunde freuen sich auf die Teilnahme am nächsten bayrischen Abend der Feuerwehrkapelle (im September). Für die Mitglieder des ICW steht zunächst aber noch die Feier „Galette des Rois“ auf dem Programm (18. Jan. 2019) – eine fast schon traditionelle Veranstaltung, mit der der Internationale Club das neue Jahr beginnt.

Zweimal Europa in zwei Monaten

Einmal mehr machte der Internationale Club Wissen seinem Namen alle Ehre.

Bereits acht Wochen nach dem Besuch von mehr als 40 Wissenern in der englischen Partnerstadt konnten am 1. Juli 2016 dreißig französische Gäste aus Chagny in Wissen begrüßt werden.

Die Reise nach Letchworth begann am 5. Mai und führte über Calais und Dover in die Gartenstadt Letchworth, wo die Besucher von Jon Marshall, dem Vorsitzenden des dortigen Partnerschaftsverbandes, und ihren Gastgebern in gewohnt herzlicher Weise begrüßt wurden. Neben dem immer wieder interessanten Besuch in London hatten die englischen Freunde einen Besuch der malerischen und historisch bedeutsamen Stadt Bury St. Edmunds mit Stadtführung organisiert. Als Wallfahrtsort des Mittelalters unterhält Bury St. Edmunds übrigens eine Partnerschaft mit Kevelaer.

Am Sonntag, dem 8. Mai, bestand Gelegenheit zu vielfältigen Unternehmungen mit den Gastgebern, bevor der Tag und der Besuch mit einem Picknick bei traditioneller Musik und Tanz auf dem Gelände des örtlichen Kricket-Clubs ausklang.

Am Freitag, dem 1. Juli, konnte der ICW 30 Gäste aus der französischen Partnerstadt Burgund im Kuppelsaal des Gebäudes der Westerwaldbank begrüßen.

Der Samstag wurde für eine Fahrt nach Köln sowie für weitere gemeinsame Aktivitäten von Gästen und Gastgebern genutzt. Führungen im Besucherbergwerk Bindweide, bei denen die Besucher einen Einblick in die Bergbautradition der Region erhielten, schlossen sich am Sonntag an. Auf die lange Tradition der Bergmannsmusik machte das während des Besuchs stattfindende Musikfest aus Anlass des 140-jährigen Bestehens der Bindweider Bergkapelle 1876 e.V. aufmerksam.

Abgerundet wurde der Reigen der Traditionen durch den Besuch des Vogelschießens des Wissener Schützenvereins.

Zwar reisten die französischen Gäste am Monat morgen wieder ab, doch steht für sie ein weiterer Partnerschaftsbesuch noch bevor. Da eine Partnerschaft auch zwischen Chagny und Letchworth besteht, werden sie am 26. August englische Gäste bei sich begrüßen.

Im kommenden Jahr wird der Internationale Club Wissen die Freunde in Chagny besuchen, diese werden ihrerseits nach Letchworth fahren und die englischen Freunde werden nach Wissen kommen.

20.08 – 24.08.2015 Englische Freunde aus Letchworth waren zu Gast in Wissen

Wissen. In der dritten Augustwoche verbrachten 27 Gäste aus Wissens englischer Partnerstadt Letchworth ein sonniges Wochenende in Wissen.

Nach einer anstrengenden Fahrt, die morgens um vier begonnen hatte, kamen sie am Donnerstag gegen 18.30 Uhr in Wissen an und wurden von ihren Gastgebern herzlich empfangen. Bei einem Willkommenstrunk im Kuppelsaal der Volksbank sprachen Bürgermeister Michael Wagener, der Präsident des Internationalen Clubs Wissen (ICW) Armin Hammann und der Vorsitzende des englischen Partnerschaftsvereins Jon Marshall einige Grußworte. Den Abend verbrachten die Gäste in ihren deutschen Partnerfamilien.

Am Freitag stand für die englischen Gäste eine Tagestour in die Landeshauptstadt Mainz auf dem Programm, die auf ausdrücklichen Wunsch der Engländer dorthin führte. Ausgerüstet mit Stadtplänen und Informationsbroschüren und begleitet von einigen ICW-Vorstandsmitgliedern, bestand so die Möglichkeit, Mainz auf eigene Faust zu erkunden. Der Dom St. Martin, das Gutenbergmuseum, die Kirche St. Stefan mit den berühmten Fenstern von Marc Chagall, diverse Museen, die Mainzer Altstadt oder einen Spaziergang am Rhein entlang waren lohnenswerte Ziele für die englischen Gäste.

Am Samstag starteten Gäste und Gastgeber eine Tagestour nach Hagen. Ziel war der Besuch des Freilichtmuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Dieses Museum lädt zu einem Ausflug in die Arbeitswelt und Technik des 18. und 19. Jahrhunderts ein. Etwa 60 historische Handwerks- und Gewerbebetriebe, die in einem der schönsten Wiesentäler des vorderen Sauerlandes zu sehen sind, konnten bei strahlendem Sommerwetter erwandert werden. Das märkische Gebiet südlich der Ruhr gehört zu den ältesten der Eisenverarbeitung. Im Hagener Freilichtmuseum befinden sich deshalb verschiedene Schmieden (Bohrer-, Nagel- und Windenschmieden), verschiedene Hammerwerke und eine Drahtzieherei. Auch Bereiche wie die traditionelle Papierherstellung und -verarbeitung sowie das Thema Wald und Holz (Hauberg) sind Schwerpunkte. In verschiedenen Werkstätten wird geschmiedet, gebacken, gebraut, gedruckt, Indigostoffe gefärbt, Seile gedreht, Zigarren gerollt, Papier geschöpft und Kaffee geröstet. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Im Kolonialwarenladen können alle Produkte aus dem Museum eingekauft werden. „Der Besuch war wirklich lohnenswert“, war die einhellige Meinung der Besucher an diesem Tag.

Der Sonntag stand Gästen und Gastgebern für eigene Unternehmungen zur Verfügung. (So nutzten z.B. Jon Marshall und seine Frau Diana diesen Tag, um sich mit Verwandten Dianas aus Gießen im Restaurant Hahnhof (Wissen) zu einem gemütlichen Brunch zu treffen.) Am frühen Abend trafen sich Gäste und Gastgeber zu einem gemütliche n Beisammensein im Außenbereich des Wissener Schützenhauses .Die Gastgeber hatten Essen, Getränke und Tischdekorationen mitgebracht, und man saß in fröhlicher Runde zusammen, bis es dunkel wurde. Am Montagmorgen traten die Gäste nach einem herzlichen Abschied die lange Heimreise nach Letchworth an.