Schöne Momente der Gemeinsamkeit in Chagny

Wissen. Mit vielen neuen interessanten Erkenntnissen über den Wein und den kulturellen Reichtum des Burgunderlandes kehrten die Mitglieder des Internationalen Clubs Wissen (ICW) jetzt von ihrem Partnerschaftsbesuch in Chagny zurück.

Mit freundlichen Worten begrüßten Bürgermeister Sebastian Laurent und der Vorsitzende des Partnervereins, Stephane Fremyet, im Rathaus von Chagny die Gäste aus Wissen. Dabei stellte Fremyet auch das wiedermal sehr interessante Programm für den bevorstehenden Aufenthalt vor.
Am Samstagmorgen ging es mit dem Bus zunächst zum Schloss von Chassagne-Montrachet. Statt des üblichen Rundgangs durch Prachtsalons und Schlafgemächer erwartete die Besucher hier das imposante Weingut der Familie Picard. Die Keller stammen aus dem 11. und 14. Jahrhundert. Sie sind 1000 qm groß und bieten Platz für mehr als 15000 Weinfässer. Den Hauptteil von 50 m Länge konnten die Wissener Gäste in Augenschein nehmen. Und auch von der Qualität des Weines überzeugten sie sich bei einer Weinprobe.

Nach dem von den Gastfamilien organisierten Mittagessen ging es weiter in die nahegele-   gene Stadt Beaune. Und auch hier drehte es sich bei der Besichtigung des „Cité des Climats et vins de Bourgogne“ wieder um die Welt des Weins und der Reben. In dem beeindruckenden neuen Gebäude am Rande der Stadt können die Besucher mit allen Sinnen die Vielfalt der Burgunderweine entdecken. Selbstverständlich gehörte auch dazu eine kleine Wein-probe. Vom Dach des 24 m hohen Gebäudes bot sich den Besuchern schließlich ein toller Blick über die Weingärten der Region Beaune.

Mit ihren Gastfamilien trafen sich die Wissener Besucher am Sonntag zum gemeinsamen Mittagessen. Bei einer Außentemperatur von 36 Grad blieb man im angenehm klimatisierten Festsaal von Ebaty gerne bis 17 Uhr zusammen. Stephane Fremyet begrüßte die Gesellschaft mit den Worten: „Genießen wir diesen schönen Moment der Gemeinsamkeit.“ Dem konnte Arnim Hammann, Präsident des ICW, nur beipflichten: „Ein Gedanke, den wir gerne pflegen.“ Er bedankte sich herzlich bei den Gastgebern und allen Helferinnen und Helfern, die zu dem guten Gelingen des Aufenthaltes beigetragen hatten.

Geprägt von den „schönen Momenten der Gemeinsamkeit“ waren auch die Begegnungen in den Gastfamilien. So war es nicht verwunderlich, dass allen am Montagmorgen der Abschied wieder sehr schwerfiel. Man tröstete sich mit dem Gedanken: „Nächstes Jahr in Wissen sehen wir uns wieder.“ (Rolf Bamberger)